Wir begannen unsere zweiwöchigen Flitterwochen mit einem Besuch bei Joana, Thomas und Tobias in München. Auch Joanas Eltern waren gerade aus Mataró zu Besuch, und so fanden die gemeinsamen Tischrunden ganz auf Spanisch und Katalanisch statt.
Bei unserem gemeinsamen Spaziergang durch die Stadt durfte natürlich der Viktualienmarkt nicht fehlen.
Auch die benachbarte Schrannenhalle, ausgebaut zu einem Gourmet-Tempel erster Güte, gefiel uns sehr.
Nach soviel Appetitmache folgte ein zünftiges Mittag auf einer schönen Restaurantterrasse in Münchens quirligem Zentrum.
Zur Verdauung ein schöner Spaziergang durch den Englischen Garten mit einem Kaffee am Chinesischen Turm und einer Siesta auf den Liegestühlen am Ufer des Eisbach.
Am Sonntag besuchten wir (diesmal zu zweit) die Pinakothek der Moderne mit ihren verschiedenen Ausstellungbereichen von Design bis zeitgenössische Kunst. Alles zusammen in der beeindruckenden baulichen Hülle von Architekt Stefan Braunfels.
Gleich nebenan ist das noch neuere Gebäude für die Sammlung Brandhorst von den Berliner Kollegen Sauerbruch-Hutton.
Seine farbenfrohe Keramik-Fassade inspirierte diese dekorativen Aufnahmen.
Am Montag dann ging´s ins Deutsche Museum. Die gigantischen Hallen vollgestopft mit Fluggeräten aller Art, Schiffen, Wind- und Dampf-Maschinen, der sehr beeindruckenden Bergbauabteilung und vieles mehr ist an einem Tag nicht zu bewältigen. Wir verbrachten einen Vormittag hier und schlossen unseren Rundgang auf dem Sonnenuhrgarten hoch über den Dächern Münchens ab.
Bei unseren weiteren Spaziergängen durchs Zentrum fielen uns besonders die unzähligen Baustellen auf. Ich habe noch nie eine dermassen aufgerissene Stadt gesehen.
In der kiezigen Isarvorstadt und Rund um den Gärtnerplatz gefiel´s uns mal wieder am besten. Das ist Münchner Lebensart par excellence.
Und dazu gehören dann natürlich auch gediegene Cafés in denen feiste Torten und milchschaumige Cappuchinos kredenzt werden.

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