domingo, 26 de diciembre de 2010

martes, 14 de diciembre de 2010

Berlin, ein Wintermärchen

Ich war ja letzte Woche in Berlin. Da ich keine Fotos hatte, hab ich zunächst keinen aktuellen Eintrag gemacht. Heute hat mir dann Franz das obige, sehr schöne Bild zugesandt und ich hole das jetzt nach: Dienstag bis Samstag, 5 schöne winterliche Tage. Es schneite fast jeden Tag und das Foto entstand nach einem traumhaften Spaziergang durch den tiefverschneiten Tiergarten, Kaffe und heisse Schokolade schlürfend in einem Café mit Postkartenaussicht auf Pariser Platz und Brandenburger Tor einschliesslich weihnachtlichem Lichterglanz und rieselnden Schneeflocken.

Ich habe die 5 Tage im wesentlichen meinen Eltern gewidmet und daher war wenig Zeit mehr Freunde zu sehen. Bitte um Verständnis bei Allen die sich vernachlässigt fühlen und die ihr auch Leser unseres Blogs seid. Das nächste mal dann. Ganz bestimmt! Oder kommt doch mal hier vorbei!

domingo, 12 de diciembre de 2010

Unser neuer Mitbewohner


3 Jahre ohne Sofa. Das ging ja nun wirklich nicht so weiter. Und so haben wir jetzt endlich mit vereinten Kräften (im wahrsten Sinne!) unserem Kuschelbedarf den angemessenen Ort verschafft. Und unsere Besucher müssen dann jetzt auch nicht mehr auf dem Boden nächtigen. Das gute Stück füllt unser Wohnzimmerchen fast vollständig aus. Ist aber auch in Ordnung so: ist schliesslich -und das besonders im Winter- der neue Mittelpunkt unserer Wohnaktivität.

domingo, 28 de noviembre de 2010

Erster Advent...

...und schon brennen alle vier Kerzen!? Nicht ganz getreu der Tradition, aber ist doch schöner so, oder? Ansonsten -bezüglich der Traditionstreue- seht ihr hier im Hintergrund die Nikoläuse und Adventskalender, die mit dem inzwischen auch schon traditionellen Weihnachtspaket von Mutti schon vor zwei Wochen hier eintrafen und die seelige Vorweihnachtszeit einläuteten. Hier unten seht ihr es noch ungeöffnet in ganzer Pracht. Ein bewegender Augenblick, immer wieder, wenn ich beim Abholen im Postamt die neidvollen Blicke der Schalterbeamtin geniesse.
Wir wünschen allen Lesern unserer Blogs eine frohe Adventszeit!

domingo, 14 de noviembre de 2010

Figaró...

...heisst die Bahnstation auf halbem Weg nach Vic. Also ungefähr 40 Minuten nördlich von Barcelona. Das Tal des Flusses Congost bildet die Westgrenze des Montseny-Gebirges und auf der gegenüberliegenden Seite steigen die pintoresken Felswände der "Cingles de Bertí" in die Höhe. Wir durchqueren den kleinen Ort und erreichen den Beginn unserer Rundwanderung mit dem Aufstieg im Tal Vallcarcara.
Immer entlang des Bergbachs der uns seine klare Flut über kleinere...
...und grössere Wasserfälle entgegenschickt. Später führt der Weg auf asphaltierter Strasse herauf...
...bis zur Alm, wo der Weg zur Abwechslung und willkommenen Erholung kaum noch ansteigend durch die grünen Weiden schlängelt...
...um dann aber gleich darauf wieder rasch Höhe gewinnend durch den Pinienwald führt. Eine Verschnaufpause nutzt Jaume nochmal zum Kartenstudium.
Höhepunkt der Wanderung ist die Masia "Can Plans" mit ihrer fantastischen Aussicht.
Bergab gehen wir auf roter Erde den markanten Felswänden der Cingles entgegen.
Zurück in Figaró (hier unten im Bild der Stadtplatz) bleibt noch Zeit für einen Kaffee und Käsekuchen bis der nächste Zug fährt.

Orte im Maresme

Also das Fänomen des "Sankt-Martins-Sömmerchens", von dem genau vor einem Jahr um dieselbe Zeit schon einmal die Rede war (vgl. "Veranito de Sant Martín"), scheint verlässlich zu sein. Wir nutzten es an diesem Wochende für zwei schöne Ausflüge. Am Samstag setzten wir unsere Wanderung entlang der Strände des Maresme fort, die wir im Mai von Badalona bis Masnou (vgl. "Affenschnaps") als erster Etape begonnen hatten. Diesmal gings also los in Masnou. Im Ortsteil Ocata spazieren wir die steilen Strässchen hinauf bis zur Aussichtsterrasse, von der wir einen tollen Blick zurück bis Barcelona haben. Die Reihenhäuschen und ihre üppigen Vorgärten sind sehr gepflegt. Hibiskus, Bougainvillea, Wandelröschen und Co. stehen noch in voller Pracht. Man vergisst, dass der Winter doch schon so nahe ist.
Im Altstadtkern hat sich ein dörfliches oder kleinstädtisches Bild bewahrt. Es geht extrem gemütlich zu auf seinen Plätzen und Strassen. Und das nur eine gute halbe Stunde vom Zentrum Barcelonas entfernt!
Und dann hat man auch doch die sprichwörtlich unendlichen Strände direkt vor der Haustür! Kein Wunder, dass es viele Städter nicht nur in den Sommerferien hierher zieht. Die Orte des Maresme sind beliebte Wohnvororte für Diejenigen, die dem Moloch entfliehen wollen.
Und auch wir können uns dem Reiz nicht widersetzen. Wir kommen nach einer halben Stunde entlang der Strandpromenaden in Premiá de Mar an. Ist ein bischen wie Potsdam für Berlin, denken wir bisweilen...
...und dann erinnern mich die bunt bemalten Fassaden auch an Cuba...
...oder doch an das Holländische Viertel?
Die Stadtstruktur ist ist jetzt streng rechtwinklig. Immer abwechselnd folgen Strassen mit den Eingangsfassaden der zwei- bis dreigeschossigen Häuschen und Strassen entlang der Gärten auf ihrer Rückseite.
Nach einem weiteren Stück Strandwanderung erreichen wir Vilassar de Mar mit seinem entzückenden Kirchplatz...
...und den Strassen, die direkt im Meer zu enden scheinen.
Beim Rundgang durch den Ort...
...fallen uns zwei architektonische Kuriositäten besonders auf: der mittelalterliche Wachturm der als Erweiterung des benachbarten Wohnhauses dient...
...und das geradezu archaisch anmutende Gemäuer, wohlgemerkt inmitten der Fussgängerzone und des Geschäftszentrums (wenn man davon sprechen kann?), dessen Nutzung sich uns nicht erschlossen hat.
Hatte ich schon erwähnt, dass wir auf Wohnungssuche sind?

lunes, 1 de noviembre de 2010

Langes Wochenende in Sant Celoni

1. November, Aller Heiligen, oder Tots Sants, wie sie hier sagen, ist Feiertag in Spanien, und so haben wir das verlängerte Wochenende in Sant Celoni verbracht. Nach dem sonntäglichen Festessen in versammelter Familie machten wir einen Verdauungsausflug mit den Fahrrädern rauf nach Mosqueroles...
...vorbei an dem burgähnlichen Anwesen an dessen Mauern der wilde Wein seine Herbstfarben in der Nachmittagssonne erstrahlen lässt...
...und durch Olivenhaine, die vermutlich zum gleichen Besitz gehören und derzeit in voller reife stehen.
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Und heute morgen machten wir einen Spaziergang rauf zur Burg von Montsoriu. Auf seinem Burgberg tronend war es schon neulich (September) im Eintrag vom Familienfest in Riells im Bild mit den Sonnenblumenfeldern im Hintergrund zu sehen. Die Pilze hier oben links im Bild sind nur ein kleines Beispiel für den Pilzreichtum der Gegend. In diesem Fall handelt es sich um die sehr beliebten Pinatells (Edelreizker). Und dieses Jahr hat es auch endlich mal genug geregnet, sodass es nicht einmal besonders viel Sucherei brauchte und wir hatten quasi am Wegesrand bereits eine ordentliche Malzeit beisammen. Wohlgemerkt fast ausschliesslich dem geschulten Auge von Papa Jaume zu verdanken.

lunes, 18 de octubre de 2010

ein Architektur-Spaziergang

Letzten Samstag haben wir einen Architekturspaziergang unternommen, im Architekten-Zoo des Quartiers "22@" ist das "Media-Tic" von Enric Ruiz-Geli mit Sicherheit die Hauptattraktion.
Neuerdings ist auch wieder Bewegung in der Gegend des Forum. Hier wurde jetzt gerade der Sitz von Movistar in einem eleganten Turm im "Langen Weissen" von Baugerüsten befreit. Architekt in diesem Fall Enric Massip-Bosch.
Seine Glasfassade mit vorgeblendetem Mikado spiegelt sich in den Kerben des Forum-Gebäudes von Herzog-de Meuron.
...

...wir auch!

domingo, 26 de septiembre de 2010

Ende September...

...Zeit für Strandspaziergänge...
...und für Kaffees auf Aussichtsterrassen...
...Zeit für Ausflüge in Parks und Umgebung...
...Spaziergänge in der Stadt und am Hafen...
...Ende September ist die Zeit, den Schnorchel einzumotten, die langen Hosen aus dem Fach ganz unten rauszukramen und die Badehosen dorthin zu verstauen.

Ende September ist aber auch das Datum unseres Umzugs nach Spanien vor inzwischen drei Jahren. Ja wohl: richtig gelesen. 3 Jahre sind´s jetzt schon. Und meine Españolisation ( Spanifizierung) schreitet voran. Ich erkenne aber auch langsam wo meine diesbezüglichen Grenzen sind...
Vamos! Ein paar der doch so berühmt-berüchtigten "deutschen Tugenden" sind, von draussen betrachtet, eben doch garnicht so schlimm wie ihr Ruf.

lunes, 13 de septiembre de 2010

Familienfest in Riells

Während drinnen die letzten Vorbereitungen für das Festmahl getroffen werden, ...
geniessen draussen, im kuehlen Schatten der Maulbeerbäume, Andere die Ruhe vor dem Sturm, will sagen: die Zeit bis zum Beginn des grossen Fressens. In beiden Fällen jedoch mit angeregtem Gespräch, hatte man sich doch so vollständig schon lange nicht mehr versammelt.
Wieder Andere können nicht ruhen, bis nicht das letzte Eckchen des doch immer noch naturbelassenen "Gartens" von unerwünschtem Wildwuchs befreit ist. Garten steht in Anführungsstrichchen, weils sich´s doch eigentlich eher um ein Stück Wald handelt.
Inmitten tatsächlich unberührter Natur des Naturpark des Montseny. Wir unternehmen später noch einen Spaziergang zum Bach...
...von Fels zu Felsen turnend (hier oben sind beinahe Aleix und Judith zu sehen, ein Suchbild)
Und noch etwas später hab ich mit Montse und Quim noch einen Abstecher zu den benachbarten Sonnenblumenfeldern unten im Tal gemacht,...
...um die Gestaltung der Festtafel noch etwas aufzupeppen.

Hier folgt die Gästeliste:
Quim und Laia (fast unzertrennlich den ganzen Tag),...
Pili und wir zwei beiden Hübschen (oder?!)
Aleix und Judith (Letztere wurde heute zum ersten mal der Familie präsentiert),...
Teresa, Remei, Antonia und Mercedes (Die Spitzen der Gesellschaft),...
Ampáro und Carmen und ihre zwei Josés (entsprechend jeweiliger Zugehörigkeit)
Soraya und Joan (wie immer zuständig für unser leiblich Wohl, mit Kochkunst bzw. fachmännischer Auswahl des guten Weins)
Montse mit Papa und Mama (es fehlte leider David, er musste heute arbeiten, der Arme!)
Nach dem Essen war ich nicht mehr aus der Liege rauszukriegen (die Siesta ist und bleibt, neben Velazquez und Cervantes, schon eine der grossartigsten Beiträge Spaniens zur Weltkultur).