domingo, 24 de agosto de 2008

VIC!


Gestern waren wir in Vic. Eine gute Stunde mit der Bahn Richtung Norden. Ins Herz Kataloniens. In einer auf ca. 500m liegenden Hochebene liegt die kleine, malerische Stadt. Die sandgedeckte Plaza Mayor beherbergt jeden Samstagvormittag einen großen bunten Markt. Als wir mittags hier ankamen, fanden wir nur noch die Stadtreinigung vor, die dabei war dessen Spuren zu beseitigen. Zu dieser Tageszeit ist hier kaum eine Menschenseele auf der Straße. Man ist zuhause oder in einem Restaurant beim Mittagessen und dann wird Siesta gehalten! Da sich hierhin auch nicht soviele Touristen verirren, verfälschen diese auch nicht den Eindruck. Im Laufe des Nachmittags füllen sich dann langsam die Terrassen und Arkaden wieder mit Leben. Man nimmt ein Erfrischungsgetränk oder ein Eis zu sich (keinesfalls einen cafe con leche!) und präsentiert sich gegenseitig den zahlreichen Nachwuchs. Wofür auf dem representativen Platz eigens eine Buddelkiste zur Verfügung steht!Oft sieht man hier auch die Gärten, die versteckt und für die Öffentlichkeit unzugäglich im ersten Obergeschoss liegen. Kleine Oasen mit raschelnden Palmenblättern und plätschernden Springbrunnen.
Eine besondere Attraktion ist der römische Tempel. Im Mittelalter war er in einen Fürstenpalast eingebaut. Die Cella bildete den Patio. Erst in unserer Zeit (Ende 19. Jhd.) wurde der Tempel wieder freigelegt, restauriert bzw. vervollständigt. Die Reste der baulichen Hülle sind an zwei Seiten noch zu sehen.

Fiesta Mayor de Gracia

Mit Boaz und Mitch am Mittwoch in den geschmückten Straßen von Gracia auf der originellen Fiesta Mayor des Viertels von Barcelona. Gracia war ja mal eine eigene kleine Stadt oberhalb von Barcelona, die erst durch die große Erweiterung der Metropole Ende des 19. Jahrhunderts eingemeindet wurde. Man spürt das noch deutlich: Gracia hat sich eine ganz eigene Atmosphäre bewahrt. Und das traditionelle Straßenfest ist eine gute Gelegenheit sich davon zu überzeugen.

Besuch aus Berlin

In der selben Woche, als wir in Berlin waren, besuchten uns Christian und Franz. Die Wochenenden verbrachten wir jedoch gemeinsam in Barcelona. Da lief uns dann auch noch der bis dahin noch herrenlose Tilo zu. Danke nochmal für die schöne Zeit und die Fahrräder und die Bleibe in Berlin. Schön war´s!Doch! Ja! Christian war auch da! Fehlte bei obigem Gruppenbild jedoch leider wegen kurzfristiger Unpässlichkeit...

domingo, 17 de agosto de 2008

Berlin im August

Von Montag bis Donnerstag der vergangenen Woche weilten wir mal wieder in unserer alten Heimat: Berlin. Den Montagnachmittag und Abend verbrachten wir bei den Eltern erzählend, Fotos betrachtend und Käsekuchen bzw. später Kohlroulade essend. Bei schönem Wetter fast die ganze Zeit auf der Terrasse. Dienstag und Mittwoch nutzten wir um mit den Fahrrädern von Franz und Christian die Veränderungen in der Stadt zu erkunden und geliebte Orte wiederzusehen.
Die Galerie Bastian kannten wir ja schon vom letzten Jahr, waren aber nun auch endlich im Inneren. Die Räume und Ausblicke halten was das wunderschöne Äußere verspricht. Sicher eines meiner neuen Lieblingsbauwerke Berlins! Chipperfield sei Dank!
Zum ersten mal haben wir Gelegenheit, die Wiederherstellung des Neuen Museums zu betrachten. Ich finde die gestalterische Vorgehensweise hervorragend und für den Ort genau richtig. Nochmal: Chipperfield sei Dank! Bleibt zu hoffen, dass er den aktuellen Entwurf für die neuen Eingangsgebäude auf der Museumsinsel realisieren wird. Das er es kann, hat er zur Genüge vorgeführt.
Berlin bleibt immer spannend, weil ständig Neues entsteht...
...aber auch Gewohntes verschwindet und dadurch neue Perspektiven ermöglicht...
...Stadträume verändern sich...
...und selbst bei den Bewohnern ist ein Kommen und Gehen. Herzlich Willkommen Andrés, Bruno, Maria und Sibylle. Ich bin sehr gespannt, was ihr bei nächster Gelegenheit über Eure ersten Erfahrungen in der Stadt berichten werdet.
Der Umbau und die Erweiterung des östlichen Stülerbaus in Charlottenburg für die Sammlung Scharf-Gerstenberg. Ein weiteres Beispiel für den gelungenen Umgang mit historischer Bausubstanz und zeitgemäßer Ergänzung. In diesem Fall von den mir bisher noch unbekannten Architeken Sunder-Plassmann.
Ganz besonders haben wir Berlins schöne Parkanlagen genossen. Den Tiergarten haben wir jeden Tag mehrmals durchkreuzt und im Schlosspark gabs eine Siesta im Gras: Berlin entspannt!